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Reformprozess

Die Projektsteuerung

Die Planungen für Phase 2 des Reformprozesses, die im April 2017 starten wird, sind nun fast abgeschlossen. Alle zukünftigen Kirchenkreise haben inzwischen Personen ausgewählt, die die Projektsteuerung bilden werden. In unserem Kirchenkreis, dem Kirchenkreis 12 (nach unserem Stadtkreis), werden wir uns in der Zusammensetzung treffen, die sich schon für vorangegangene Gespräche über eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit bewährt hat. Es werden aus allen Gemeinden Vertreterinnen und Vertreter der Kirchenpflege, des Pfarrteams und des Gemeindekonventes teilnehmen. Auf diese Weise wollen wir sicherstellen, dass die Anliegen aller Beteiligten einbezogen werden können.

Aber auch auf Ebene der Stadt Zürich wird es eine Projektsteuerung geben. Diese wird voraussichtlich aus den bisherigen Vertretern des Verbandsvorstandes unter Leitung von Gesamtprojektleiter Andres Hurter bestehen und ergänzt werden durch Fachpersonen aus den verschiedenen Berufsgruppen. Sie hat die Aufgabe, den Gesamtprozess operativ zu führen, soweit als möglich eine fachliche und organisatorische Koordination vorzunehmen, den Aufbau und die Entwicklung der Kirchgemeinde voranzutreiben und entsprechend dem Projektfortschritt Informationen beziehungsweise Anträge zuhanden der ZKP vorzubereiten. Sie stellt die Kommunikation sicher.

Liebe Gemeindeglieder

In den letzten Ausgaben der Gemeindeseite haben wir Sie in kurzen und knappen Beiträgen über die erste Phase des Reformprozesses informiert. Sie konnten so etwas erfahren über die geplanten Strukturen und Abläufe in der Kirchgemeinde Stadt Zürich, den Zusammenschlussvertrag oder über den Weg, den wir als Mitarbeitende, Kirchenpflegen und Freiwillige im Reformprozess bisher zurückgelegt haben. Wenn Sie sich umfassender über die Geschehnisse der www.kirchenreform-zh.chinformieren möchten, finden Sie den ausführlichen Zwischenbericht zur Phase 1 auf www.kirchenreform-zh.ch.

Die Mitarbeitenden und Kirchenpflegen unserer beiden Gemeinden waren in den letzten Wochen neben ihrem umfangreichen Tagesgeschäft auch damit befasst, die Phase 2 des Reformprozesses vorzubereiten. Bevor diese Phase im April 2017 beginnen kann, muss in jedem Kirchenkreis eine Projektsteuerung und eine Projektleitung benannt und eingesetzt werden. Diese Personen werden dafür verantwortlich sein, den Prozess der Identitätsbildung der Kirchen vor Ort, aber auch des Kirchenkreises, sowie der gemeinsamen Angebots- und Budgetplanung zu initiieren und zu steuern. In den kommenden Ausgaben der Gemeindeseite werden wir Ihnen die Mitglieder der Projektsteuerung in unserem Kirchenkreis vorstellen und Sie weiterhin über die nächsten Schritte im Reformprozess informieren. Falls Sie darüber hinaus Fragen oder Anregungen haben, können Sie mich gern kontaktieren.

Diana Rieger
Präsidentin Kirchenpflege Schwamendingen

Kirchen vor Ort

Wenn am 1.1.2019 die Kirchgemeinde Stadt Zürich ihren Betrieb aufnimmt, wird es natürlich weiterhin lokale Strukturen (die momentanen Kirchgemeinden) geben. Als neue Bezeichnungen haben sich «Kirchen vor Ort» für die bisherigen Kirchgemeinden und «Kirchen am Weg» für kirchliche Institutionen wie z.B. die Bahnhofskirche durchgesetzt. In den kommenden Wochen und Monaten wird es darum gehen, Organisations- und Prozessmodelle für diese lokalen Einheiten zu entwickeln. Für uns ist klar, dass die Kirchen vor Ort weiterhin wichtigstes Element bleiben. Denn hier wird tagtäglich der reformierte christliche Glaube gelebt, hier entstehen Ideen für neue Projekte, hier wird christliche Gemeinschaft gestaltet, erlebt und geteilt. Allerdings werden sich viele Dinge für die Kirchen vor Ort ändern. So wird eine Kirchenpflege, wie es sie bisher gibt, nicht mehr existieren. Dennoch soll es für Mitarbeitende und Gemeindeglieder weiterhin möglich sein, sich aktiv einzubringen. Durch die Zentralisierung von Aufgaben (z.B. Personal, Immobilien, Finanzen) und die Zusammenarbeit mit den umliegenden Kirchen vor Ort in den verschiedensten Bereichen werden hoffentlich Freiräume für ganz neue Ideen und Angebote entstehen. In den Kirchgemeindeversammlungen und auf unserer Gemeindeseite werden wir sie nach wie vor über aktuelle Entwicklungen im Reformprozess informieren. Bei Fragen sind Sie herzlich eingeladen, Ihre Kirchenpflege Saatlen oder Schwamendingen, zu kontaktieren.

Die Kirchenkreise

Die eine Kirchgemeinde Stadt Zürich soll unterteilt werden in 10 Kirchenkreise. Kirchenkreise sind Organisationseinheiten, die das kirchliche Leben in ihrem Sozialraum verwalten. Jeder Kirchenkreis verfügt über eine Kirchenkreiskommission, die stellvertretend für die städtische Kirchenpflege exekutive und administrative Funktionen ausübt. Sie stellt darüber hinaus die Koordination mit der Kirchenpflege und den zentralen Dienstleistungen sicher. Die Kirchgemeinde Stadt Zürich kann ausserdem den Kirchenkreisen Aufgaben von gesamtkirchgemeindlicher Bedeutung zuweisen. Das beinhaltet die jetzigen Institutionen wie bspw. die Bahnhofskirche oder Streetchurch, die neu auf diese Weise in die Kirchgemeinde Stadt Zürich eingebunden werden sollen. In den Kirchenkreisen soll es Kirchenkreisversammlungen geben, die die Mitglieder der Kirchenkreiskommission wählt und zu wählende Pfarrpersonen vorschlägt. Die genauen Aufgaben und Funktionen von Kirchenkreiskommission und Kirchenkreisversammlung sind zurzeit aber noch Gegenstand der Diskussion und deshalb nicht endgültig festgeschrieben.

Die Kirchgemeinden Schwamendingen und Saatlen bilden mit den jeweiligen Nachbargemeinden Hirzenbach und Oerlikon einen gemeinsamen Kirchenkreis mit ca. 9100 Mitgliedern.

Die Kirchgemeinde Stadt Zürich

Am 1.1.2019 soll die eine Kirchgemeinde Stadt Zürich ins Leben gerufen werden. Das Gebiet der Stadt Zürich bildet dann zusammen mit der Gemeinde Oberengstringen das Kirchgemeindegebiet.

Für diese Kirchgemeinde wurde eine Rahmenordnung erarbeitet und von der ZKP verabschiedet. Sie sieht vor, dass das oberste Organ der Kirchgemeinde die Stimmberechtigten bleiben. Die Kirchgemeinde Zürich wird als Parlamentsgemeinde mit einem Kirchgemeindeparlament organisiert, das eine Kirchenpflege, bestehend aus 7 Mitgliedern, wählt. Die Kirchgemeinde erfüllt ihre Aufgabe im Zusammenwirken mit den 10 Kirchenkreisen sowie mit Institutionen von gesamtkirchgemeindlicher Bedeutung. Es sind weiter die Konferenz der Präsidien der Kirchenkreiskommissionen, ein städtischer Pfarr- und Gemeindekonvent vorgesehen. Zentrale Dienstleistungen wie Finanzen, Personal und Immobilien werden von einer städtischen Geschäftsstelle erbracht.

Dafür sind Änderungen im Kirchengesetz und in der Kirchenordnung nötig, die gerade erarbeitet werden, unter anderem wird die Möglichkeit geschaffen, ein städtisches Kirchgemeindeparlament zu bilden.

Basierend auf der Rahmenorganisation wurde der Zusammenschlussvertrag (ZSV) erarbeitet. Der ZSV ist das notwendige rechtliche Element des Zusammenschlusses und des Übergangs zu einer Kirchgemeinde Zürich. Er soll im Juni 2017 allen 34 Kirchgemeinden zur Genehmigung vorgelegt werden.

Die Grossgruppenkonferenzen

Im Rahmen des Reformprozesses trafen sich in den vergangenen 18 Monaten jeweils ca. 200 Vertreterinnen und Vertreter der 34 Kirchgemeinden der Stadt Zürich zu insgesamt fünf Grossgruppenkonferenzen. Kirchenpflegende, Pfarrpersonen, Mitarbeitende und Freiwillige diskutierten jeweils an einem Freitagabend und dem folgenden Samstag über inhaltliche und strukturelle Aspekte der Reform.

In den ersten beiden Konferenzen wurden Schwerpunktthemen für die künftige Stadtgemeinde Zürich erarbeitet und diskutiert. Im Nachklang dazu entstand das Diskussionspapier Denkanstösse, das versucht, die Kernaufgaben der Kirche Stadt Zürich in konkrete Vorschläge und Handlungsanweisungen zu überführen. Dieses lesenswerte Dokument finden Sie online unter www.kirchenreform-zh.ch/dokumente.

Die folgenden beiden Grossgruppenkonferenzen drehten sich vorwiegend darum, wie die Kirchenkreise organisiert werden könnten, welche Führungsstrukturen es geben sollte und welche Aufgaben im Kirchenkreis verankert werden müssten. Die Ergebnisse wurden genutzt, um Organisationsmodelle zu entwerfen, die nun nach und nach in den Kirchenkreisen erprobt werden sollen.

In der letzten Grossgruppenkonferenz wurden erste Ergebnisse aus den Prototyp-Kirchenkreisen veröffentlicht und weiter über Möglichkeiten der vertieften Zusammenarbeit gesprochen. Daraus entstanden erste gemeinsame Projektideen in den künftigen Kirchenkreisen.

Die für uns interessanteste Information ist sicher, dass die Zentralkirchenpflege (ZKP) der Bildung eines gemeinsamen Kirchenkreises aus den Gemeinden Hirzenbach, Saatlen, Schwamendingen und Oerlikon zugestimmt hat. Des Weiteren wurde auch die Rahmenorganisation der neuen Kirchgemeinde Zürich beschlossen. Diese regelt den Aufbau und die Prozesse auf städtischer Ebene und in den Kirchenkreisen.

Für die kommenden Monate stehen zwei wichtige Aufgaben an. Zum einen muss der Zusammenschlussvertrag zwischen allen 34 Kirchgemeinden von der ZKP diskutiert werden, um dann anschliessend in die Vernehmlassung zu gehen (z.B. bei den Kirchenpflegen und dem Pfarrkapitel). In ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlungen im Juni 2017 werden dann alle Stadtzürcher Kirchgemeinden über diesen Vertrag abstimmen. Damit endet Phase 1 des Reformprozesses, in der rechtliche und fachliche Grundlagen für die Kirchgemeinde Stadt Zürich erarbeitet wurden.

Die zweite wichtige Aufgabe umfasst die Ausgestaltung der Strukturen und Abläufe der Kirche vor Ort. Wie kann das bisher in den Kirchgemeinden stattfindende kirchliche Leben im Rahmen des Kirchenkreises organisiert werden? Wer sind die Ansprechpersonen für Pfarrpersonen und Mitarbeitende oder für Anliegen der Gemeindeglieder, wenn die Kirchenpflege auf dieser Ebene nicht mehr existiert? Diese und viele weitere Fragen müssen in den kommenden Monaten beantwortet und die Antworten in den zukünftigen Kirchenkreisen erprobt werden. Damit beginnt im April 2017 Phase 2 des Reformprozesses.

 
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Kirchgemeindehaus, Stettbachstrasse 58, Hol- und Bringbibliothek, Hanna Kandal, Pfarrerin
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Singkreis Schwamendingen
Am 28.03.2017 um 09:30 Uhr
Kirchgemeindehaus, Stettbachstrasse 58, Karl Scheuber
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Zmittag für Alle
Am 28.03.2017 um 12:00 Uhr
Kirchgemeindehaus, Stettbachstrasse 58, Bettina Balli, Sozialdiakonische Mitarbeiterin
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Kreativ-Atelier für Frauen
Am 28.03.2017 um 14:00 Uhr
Kirchenzentrum Saatlen, Saatlenstrasse 240,
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Sitzen in der Stille
Am 29.03.2017 um 18:15 Uhr
Alte Kirche St. Niklaus, Stettbachstrasse 57, Jorge Koho Mello und Marge Daien Oppliger
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Musik-Wort-Stille
Am 30.03.2017 um 09:30 Uhr
Alte Kirche St. Niklaus, Stettbachstrasse 57, Hanna Kandal, Pfarrerin
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Spielnachmittag
Am 30.03.2017 um 14:00 Uhr
Kirchenzentrum Saatlen, Saatlenstrasse 240,
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