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Gemeindeferien 2016

Somewhere over the rainbow statt «Singing in the rain»

«Arche Noah» war das Motto der diesjährigen Gemeindeferien, die vom 8. bis 15. Oktober im Centro Magliaso im Tessin stattfanden. Mit Sicherheit war dieses Motto von unserem engagierten Leitungsteam, bestehend aus Kurt Heiniger, Jiri Dvoracek, Jasmine Vollmer und Silvia Baumberger, nicht ganz ohne Hintergedanken gewählt worden, hatte es doch vor zwei Jahren in den Gemeindeferien am selben Ort mehrfach sintflutartig geregnet.

Dieses Jahr war die Wetterprognose zwar ebenfalls nicht die allerbeste, aber vertrauensvoll wie Noah machten wir uns mit 43 Personen auf den Weg und hofften auf das eine oder andere Regenbogenerlebnis. Und wir wurden ganz und gar nicht enttäuscht:

In Magliaso – direkt am Luganer See mit eigenem Seeanstoss und unter den obligaten Palmen – durften wir grösstenteils sonnige Tage erleben, die geprägt waren von ungezwungener Gemeinschaft, gehaltvollen Inputs (z.B. das «Café littéraire», bei welchem Jiri die alttestamentliche Noah-Geschichte mit dem Gilgamesch-Epos verglich), einer ausgezeichneten Küche (hier entpuppte sich eine als einfacher Suppenzmittag angekündigte Mahlzeit durchaus auch mal als ein reichhaltiges Buffet, das einer Hochzeitsgesellschaft würdig gewesen wäre…) und vom Singen, Singen, Singen.

Unter Jasmines fachkundiger Leitung wagten wir so manchen gesanglichen Höhenflug: angefangen von Elvis’ «Falling in love» über «Somewhere over the rainbow» bis hin zu wunderschönen Tessiner Liedern. Unvergesslich wird das Bündner Lied vom «armen zermatschten Käfer» bleiben, welches Dumeng Claglüna – einschliesslich eines kleinen Sprachkurses in Rätoromanisch und dessen fünf Dialekten – beisteuerte.

Natürlich verliessen wir unsere behagliche «Arche» auch des Öfteren für Ausflüge: So ging es bei strahlendem Wetter mit dem Schiff nach Gandria und dann über den Olivenweg nach Lugano oder in das malerische Valle di Muggio und mit der Seilbahn auf den Monte Carasso mit seiner eindrücklichen Hängebrücke.

Für alle Kenner der Gemeindeferien (und solche, die es hoffentlich noch werden wollen): Auf unserem Programm standen selbstverständlich auch wieder Morgenbesinnung, Tagesrätsel für Gross und Klein, Basteln (mit Silvia und Margrit Claglüna), Kindergeschichte (diesmal ging es um das Stinktier auf der Arche) und das von Kurt hingebungsvoll vorbereitete Quiz «Der grosse Preis». Neu war dieses Jahr die Kinderdisco, die bei allen Kindern auf grossen Anklang stiess. Unserem fürsorglichen Leitungsteam danken wir herzlich für die toll vorbereitete Ferienwoche! Wir durften diese Tage unbeschwert geniessen – und da das Wetter mitspielte, gab es letztlich doch kein einwöchiges «Singing in the rain»…

Simone Graf

Stimmungen und Eindrücke aus Magliaso:

Das Allerschönste war die Ausfahrt bei schönem Wetter durch die schöne Landschaft dem See entlang, die Besichtigung der Kirche in Porto Ceresio und das Konzert am Abend mit dem Tessinerchor.
Doris Kopp

Uns hat die Lage am See sehr gut gefallen. Wir haben die Umgebung rege benutzt mit Ruderbootfahren, Schwimmen und einfach die Aussicht Geniessen.
Erhan, Manuela, Siena und Derya

Für das theologische Highlight der Woche sorgt Jiri Dvoracek. Die Geschichte von der Arche Noah ist das inhaltliche Motto der Gemeindeferien. Pfarrer Jiri Dvoracek interpretiert die Geschichte von der Sintflut und der Arche Noah auf dem Hintergrund des sogenannten Gilgamesch-Epos aus babylonischer Zeit. Auch in dieser Sammlung von Geschichten aus der Zeit vor der Entstehung der Bibel wird von einer Sintflut berichtet. Das Gilgamesch-Epos wird so zu einer Vorgängergeschichte des biblischen Berichts von der Sintflut. Jiri Dvoracek weist jedoch auf einige Unterschiede zwischen beiden Erzählungen hin. Im Gilgamesch-Epos wollen sich die Götter die lärmigen Menschen vom Hals schaffen, in der biblischen Geschichte will Gott Gerechtigkeit schaffen – und bereut am Ende sein Tun. Kann Gott bereuen? Das ist eine der Fragen, die sich aus der biblischen Geschichte ergeben und die im Anschluss an den Vortrag heiss diskutiert werden. Die einen können mit einem Gott, der sein Tun bereut, gut leben; für andere ist diese Vorstellung schwer verständlich. Es zeigt sich: in der Gruppe gibt es ebenso verschiedene Bilder von Gott wie es in den biblischen Schriften eine Vielfalt an Gottesbildern gibt.

Schöne Aussichten auf den Luganersee und in die Berge bietet die Wanderung von Gandria nach Lugano. Das schmucke Dörfchen mit seinen engen Gassen klebt wie ein Schwalbennest über dem östlichen Ufer des Luganersees. Die Sonne ist uns an diesem Tag hold und so stärken sich die einen bei Kaffee und Kuchen und die Kinder mit einem grossen Glacé. Treppauf und treppab geht die folgende gut einstündige Wanderung über den sogenannten Olivenweg am Ufer des Sees entlang. Die Kinderschar eilt voraus, um bald wieder steinewerfend innezuhalten. Die älteren Semester gehen ins Gespräch oder in Gedanken vertieft über den abwechslungsreichen Weg am ruhigen See entlang in die pulsierende Stadt Lugano.
Norbert Bischofberger

Der von Dumeng Claglüna organisierte Tagesausflug wurde der sehr geschätzt und genossen: Wir erlebten eine schöne Fahrt am See entlang Richtung Riva San Vitale. Nach einem Kaffeehalt und Kirchenbesuch ging die Fahrt weiter nach San Nicolao ins Grotto Eremo. In schöner Gemeinschaft genossen wir ein feines Mittagessen und nach dem Kaffee wieder eine gute Heimfahrt. Am Abend erlebten wir einen schönen Tagesabschluss mit dem Tessinerchor von Ponte Tresa mit Tessinerlieder.

Der Ausflug ins Grotto, Besuch der Kirche in Morcote mit dem grossen Taufstein. Einen grossen Regenbogen als Gemeinschaftswerk mit zu gestalten und die guten Angebote durch die Woche. SUPER!!!
  H. Brülisauer

Der sehr schöne Ausflug ins Valle Muggio. Die alte Kirche in Porto Ceresio und der Gesang. Danke für diesen Tag.
Martha Niederhauser

Das Singen in der alten Kirche in Porto Ceresio um den Taufstein hat mich sehr berührt. Vielen Dank für alles.
Heidi Leu

Einen Regenbogen mit Stempeln gestalten, das Miteinander war sehr schön. Die Tagesreise mit den Kirchenbesuchen war eindrücklich. Eine feine Tessinerpolenta mit Gorgonzola geniessen. Ein toller Tag! Das gemeinsame Singen und die Andachten habe ich auch sehr genossen. Erika Käser

Vitamine für Leib und Seele – von diesem konnten wir reichlich zu uns nehmen in diesen Gemeindeferien: Bei tollen Ausflügen, feinem Essen, Spielen und Singen in froher Gemeinschaft.
Ruedi Grob

Eine Wellnesswoche für Körper, Seele und Geist: Tanzen, singen, spielen, plaudern, wandern, lachen, einander besser kennenlernen, feines Essen, Besinnung, Filmabend. Da war für alle etwas dabei.
  Hanna Ninghetto

Vielen Dank an alle, welche organisiert und improvisiert haben. Das habt ihr toll gemacht. Bei Regenwetter wurde unsere Gruppe vom Centro zum Mittagessen eingeladen. Einfach nur super.
Silvia Dürst.

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Am 23.10.2019 um 12:00 Uhr
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Am 23.10.2019 um 14:00 Uhr
Kirchenzentrum Saatlen, Saatlenstrasse 240, Nora Wittlinger
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Malatelier für Kinder und Jugendliche mit einer Beeinträchtigung
Am 23.10.2019 um 15:00 Uhr
Kirchenzentrum Saatlen, Saatlenstrasse 240, Nora Wittlinger
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Kirchenzentrum Saatlen, Saatlenstrasse 240, Jiri Dvoracek, Pfarrer
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Erste Kirchenkreisversammlung
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Musikalische Vesper
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Kirche Saatlen, Saatlenstrasse 240, Kirchenmusik- und Pfarrteam
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Gottesdienst mit Taufe
Am 27.10.2019 um 10:00 Uhr
Alte Kirche St. Niklaus, Pfarrteam
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