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Danke

An Pfingsten haben wir Abschied von Schwamendingen genommen. Der Rückblick macht das Herz nicht leichter, erfüllt es aber mit es bizzli «Sunne im Herz», wie es im Kultsong des WohnSch-Chors heisst. Und mit grosser Dankbarkeit. Wir danken für die berührenden Reden und Produktionen, wir danken für die Musik, wir danken all jenen, die früh aufgestanden sind, um in verschiedenen Formationen nochmals mit uns und für uns zu singen. Wir danken allen, die Desserts mitgebracht, in der Küche gewirkt, Stühle gestellt haben. Wir danken allen, die gekommen sind, um mit uns zu feiern und uns Adieu zu sagen – und das wunderbare Buffet von Selma Oelemezler vom Restaurant SchwamEdinge fast rübis und schtübis leer zu essen. Auch wenn dieses inzwischen abgeräumt worden ist und sich auch unsere Seelen gad chli leer anfühlen, die Schwamendinger Zeit, die schönste unseres Lebens, wird unvergessen bleiben.

Danke für alles und: Bhüet eu Gott!

Jutta und Andreas

Rede der Kirchenpflegepräsidentin Diana Rieger zum Abschiedsgottesdienst von Andreas Fischer

Liebe Gemeinde, Liebe Gäste,
ich bin mir sicher, die meisten hier im Saal können Geschichten erzählen von ganz persönlichen Begegnungen mit Andreas Fischer. Wir können erzählen von theologischen Gesprächen, die wir mit ihm geführt haben und die uns neue Zugänge zu schwierigen Themen eröffnet haben. Wir können erzählen von Trost, den er uns gespendet hat in schwierigen Zeiten, mit herzlichen, ehrlichen Worten. Wir können aber auch erzählen von Diskussionen, in denen Andreas freundlich, aber beharrlich für sein Anliegen eingestanden ist. Und wir können Geschichten erzählen von Festen, die wir mit ihm gefeiert haben, von spontanen Einladungen ins Pfarrhaus, wo man dann in gemütlicher Runde beisammen sass und über Gott und die Welt philosophierte.

Denn das zeichnet Andreas Fischer besonders aus: er ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Pfarrer im Dorf, geht auf die Leute zu, er ist ein Pfarrer für die Menschen, bei den Menschen. Er hat auf diese Weise in unserer Gemeinde viel bewirkt, hat die spirituellen Angebote ausgebaut, die musikalische Vielfalt vertieft, das Gemeindeleben attraktiver gestaltet.

Andreas Fischer war als Teil des Pfarrteams in unserer Kirchgemeinde verantwortlich für die Arbeit mit Erwachsenen, schwerpunktmässig für die Senioren. Er hat in dieser Funktion u.a. Andachten in den Schwamendinger Alters- und Pflegeheimen durchgeführt. Andreas hat mit grossem Erfolg insgesamt sieben Vikarinnen und Vikare jeweils ein Jahr im praktischen Teil der Pfarrausbildung begleitet. Ausserdem hat er die Taize-Feiern, die es schon sehr lange Zeit in unserer Kirchgemeinde gibt, neu belebt und zu einem gut besuchten Bestandteil des Gemeindelebens gemacht. Andreas hat die ökumenische Zusammenarbeit gestärkt genauso wie die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Organisationen im Quartier. Neben all diesen Aufgaben blieb ihm trotzdem noch Zeit, Bildungsabende zu veranstalten oder Porträts für die Gemeindeseite zu schreiben. Bei vielen dieser Angebote ist es Andreas gelungen, Freiwillige zu gewinnen, durch seine Fähigkeit, Menschen mit ihren verschiedenen Begabungen und Ressourcen wahrzunehmen und einzubeziehen.

Uns ist also nur allzu schmerzlich bewusst, was wir mit seinem Weggang verlieren. Und damit nicht genug, nimmt er auch noch seine Frau mit – Jutta Wurm, die Verantwortliche für die Gemeindeseite, die Organisatorin der Offenen Weihnacht und Sängerin bei vielen Anlässen.

Aber; trotz der Wehmut, die heute im Abschied von Jutta und Andreas mitschwingt, spüre ich auch eine grosse Dankbarkeit. Ich bin dankbar dafür, dass Andreas unsere Gemeinde 9 Jahre lang mitgestaltet hat, dankbar für das Wirken beider im Grossen und Kleinen in unserer Gemeinde und in unserem Leben. Ich erinnere mich mit Freude an all die Ereignisse, die ich mit den beiden erleben durfte. Und so kann ich aus ganzem Herzen sagen: Danke Andreas und danke, Jutta, dass ihr unsere Gemeinde mit bereichert habt. Danke, dass ihr euch voller Elan und mit vielen Ideen eingebracht habt. Ich wünsche Euch auch bei den neuen Aufgaben in Kaiseraugst viel Energie, Lebensfreude und Gottes Segen.

Texte der beiden Produktionen vom Konvent

(auf die Melodie von Innsbruck , ich muss dich lassen)

Schwami, ich muss dich lassen /
ich fahr dahin mein Strassen
nach Kaiseraugst am Rhein. /
Jetzt tu ich leidlich bangen,
muss alles neu anfangen, /
wo ich im Aargau bin.

Glaubt nicht, dass ich heut scherze, /
zu sehr schmerzt mir das Herze,
der Abschied fällt mir schwer./
Vergesst mich nicht und denket,
wie Gott uns hat beschenket /
mit dem, was möglich war.

Trost find ich in der Therme,/
wo wohlig mich die Wärme
umgibt und auferbaut. /
Behüt euch Gott, ihr Lieben,
die ihr zurück geblieben /
bis wir uns wiederseh‘n.


(auf die Melodie von „Immer wieder sonntags“ von Cindy und Bert)

Jeden Sonntag waren wir beisammen – aha
In der schönsten Kirche hier am Ort
Vor neun Jahren hat es angefangen – aha
Nun ziehst Du gen Westen wieder fort.

Immer wieder sonntags kommt die Erinnerung
Dubidubidubdub dub
Du hörst das Läuten unsres Kirchlis
Grade so wie‘s jeden Sonntag klang
Als das Glück noch in dein Herz dir drang.

Immer wieder sonntags kommt die Erinnerung
Dubidubidubdub dub
Wenn du in Kaiseraugst Kaffee trinkst
Der nie so schmeckt wie es der unsre tat
Tja, jetzt hast du den «Salat».

Jeder Sonntag war gefüllt mit Freude - aha
Immer auch mit Tiefgang und Niveau
Im Rüebliland wirst du die Zeit vergeuden - aha
Nur die Rückbesinnung macht dich froh.

Immer wieder sonntags...

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